Tanz & Vermittlung

Ein Fokus meiner Arbeit ist die Tanzvermittlung. Hierzu leite ich unterschiedliche Formate für alle Altersstufen.

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Die Welt ist in der Krise. Deutsche Neonazis töten Menschen bei Anschlägen. Großbritannien tritt aus der EU aus. Fans von Donald Trump stürmen das Capitol in Washington. Deutschland muss in neun Jahren die Klimaziele erreicht haben. All das kann uns Angst machen. WissenschaftlerInnen sagen, dass zwischen 1995 und 2012 geborene Menschen mit Zukunftsangst aufwachsen. Aber welche Ängste hat die Generation Z wirklich?

Wir suchen nach Angstbildern und spüren möglichen Angstverursacher unserer Welt auf und entwerfen in unserem Theaterstück die Zukunft neu. Die Aufführungen werden im Bunker Valentin stattfinden.

Anmeldung und weiter Informationen  hier

In Kooperation mit dem Theater Bremen, der Landeszentrale für politische Bildung und der Wilhelm-Kaiser-Oberschule. Gefördert durch die ASSITEJ im Rahmen von "Kultur macht stark - Bündnisse für Bildung".

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Whirlschool - Tanz macht Schule, das sind 140 Schüler*innen zwischen 8 und 18 Jahren, die tanzen, in verschiedene Figuren schlüpfen, improvisieren, über sich hinaus wachsen und Spaß haben! An dem Projekt nehmen sechs Schulklassen aller Altersstufen teil. Innerhalb von vier Monaten lernen die Schüler*innen Techniken aus Tanz und Theater kennen, entwickeln ein neues Körpergefühl und entfalten ihr kreatives Potenzial. Präsentation ist für Juni 2022 geplant.

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Das Thema der Tanzbox #1 ist Körper. Was und wie können wir unseren Körper bewegen? Welche Körperposen fallen dir ein? Und wie entsteht aus Körperposen ein zeitgenössischer Tanz? Es stehen Wahrnehmen, Erforschen, Erleben und Üben im Mittelpunkt: Durch die bewusste Wahrnehmung des eigenen und auch der anderen Körper erfahren die Schüler*innen die Beziehung zwischen organischen Bewegungsfluss und abstrakten Körperbildern. Durch Improvisation entwickeln die jungen Menschen eine persönliche Bewegungssprache. 
Mit dem selbsterklärenden Material der Tanzbox #1 können 1-2 Schüler*innen oder individuell an den Klassenverbund angepasst für ca.: 30 Minuten arbeiten. Am Ende haben sie ein künstlerisches Tanzergebnis, welches präsentiert und reflektiert werden kann. Das Konzept wurde in Zusammenarbeit mit Claudia Hanfgarn (TAPST) erarbeitet und stetig weiterentwickelt. Gefördert vom Kulturamt in Bremerhaven.

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Dieses außerschulische Chance Tanz Projekt vertiefte sich in die "Vier Jahreszeiten" von Antonio Vivaldi. In jeder Jahreszeit stecken Bilder, Erlebnisse und Assoziationen, die gemeinsam mit den Kindern erforscht und dann vertanzt wurden. Besonders an diesem Projekt ist, dass neben den gestalterischen tänzerischen Ausdrucksformen die Entwicklung einer Tanzzeitung im Fokus stand. Auf diese Weise wurden die Teilnehmer*innen selbst zu Gestalter*innen und Vermittler*innen ihrer tänzerischen Arbeit. Geleitet wurde das Projekt von Sarah Petry und Johanna Schlösser für 12-15 Teilnehmer*innen im Alter zwischen 8 und 10 Jahren. Ein Jahresprojekt von Chance Tanz in Kooperation mit dem Bürgerhaus Oslebshausen, Grundschule Auf den Heuen und Tanzwerk Bremen.

Tanzzeitung
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Das Thema der Tanzbox #2 befasst sich mit der Schnittmenge zwischen zeitgenössischem Tanz und der Künstlerin Paula Modersohn-Becker. Es möchte die Schüler*innen dazu anregen, sich körperlich und gedanklich mit den Gemeinsamkeiten von darstellenden und nicht-darstellenden Künsten auseinanderzusetzen. Denn ein wesentliches Merkmal des zeitgenössischen Tanzes ist die interdisziplinäre Arbeit. Inspiriert vom Leben der Malerin Paula Modersohn-Becker und ihrem Werk „Mädchen im Birkenwald mit Katze“ verbinden die Schüler*innen ihre tänzerische Ausdrucksform mit der künstlerischen Handschrift der Malerin. Im Prozess setzen sie ihren Körper und ihre Gefühle in Beziehung zu Farbe, Form und Raum.

Mit dem selbsterklärenden Material des Tanzbox #2 kann ein*e Schüler*in für ca.: 30 Minuten arbeiten. Am Ende steht ein künstlerisches Tanzergebnis, welches präsentiert und reflektiert werden kann. 

Das Konzept wurde in Zusammenarbeit mit Claudia Hanfgarn (TAPST) erarbeitet und stetig weiterentwickelt. Gefördert vom Kulturamt in Bremerhaven.